SATZUNG DES
AUTOMOBIL-UND TOURINGCLUB MERZIG e.V. IM ADAC

§ 1 NAME, SITZ UND GERSCHÄFTSJAHR

Der 1969 in Merzig gegründete Club trägt den Namen Automobil- und Touringclub Merzig e.V. im ADAC
Er hat seinen Sitz in Merzig und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Merzig eingetragen.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Ziele

Der Club betätigt sich ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig i.S. der §§ 52 ff. der Abgabeordnung.

Der Club fördert den Motorsport und führt hierzu insbesondere unter Beachtung der nationalen und internationalen sportgesetzlichen Regeln und Bestimmungen der sporthoheitlichen Organisation selbst Veranstaltungen durch.

Der Club führt Maßnahmen durch, die ihm zu Hebung der allgemeinen Verkehrssicherheit geeignet scheinen, z.B. Schulungs- und Umweltschutzmaßnahmen, Jugendverkehrserziehung, Fahrradturniere, Kartslalom und div. Kartveranstaltungen, Pkw-Slalom, Rallye und Sicherheitstraining.

Mittel des Ortsclubs sind nur für satzungsgemäße Zwecke zu verwenden. Die Mitglieder dürfen keinerlei Gewinnanteile oder in ihrer Eigenschaft als Ortsclubmitglied sonstige Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins erhalten.

Der Ortsclub begünstigt keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Ortsclubs fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 MITGLIEDSCHAFT

Jedermann kann Mitglied des Ortsclubs werden.

Zu Ehrenmitgliedern kann der Club Mitglieder ernennen, die sich besondere Verdienste um den Ortsclub erworben haben. Ehrenmitglieder besitzen die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.

§ 4 AUFNAHME

Die Aufnahme in den Ortsclub muss bei diesem besonders beantragt werden. Eine Aufnahmekommission von mindestens zwei Clubmitgliedern, von denen eines dem Vorstand angehören muss, entscheidet über die Aufnahme.

Im Falle der Ablehnung brauchen die Gründe der Ablehnung nicht bekannt gegeben zu werden. Gegen die Ablehnung kann innerhalb von zwei Wochen schriftlich Einspruch bei der Mitgliederversammlung eingelegt werden, die endgültig entscheidet. Wird nicht oder nicht rechtzeitig Einspruch eingelegt, so ist die Ablehnung unanfechtbar.

§ 5 BEITRÄGE

Der Club erhebt zur Bestreitung seiner Auslagen von seinen Mitgliedern Aufnahmegebühren und angemessene Beträge, deren Höhe und Zahlungsweise die Mitgliederversammlung jährlich festlegt.Der Beitrag muss jedoch mindestens 12,00 DM (zwölf Deutsche Mark) jährlich betragen.
Mitglieder bis zum vollendeten achtzehnten Lebensjahr sind beitragsfrei.
Mitglieder ab dem vollendeten 60. Lebensjahr sind ebenfalls beitragsfrei.

Als Bestätigung der erfolgten Beitragszahlung wird auf Anforderung eine Beitragsbescheinigung ausgestellt, ansonsten dient der Kontoauszug als Beleg.

§ 6 BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

Die Beendigung der Mitgliedschaft bei dem Ortsclub kann nur für den Schluss des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist mittels eines eingeschriebenen Briefes erfolgen.

Ein Mitglied kann vom Clubvorstand aus der Mitgliederliste des Clubs gestrichen werden, wenn: a) das Mitglied trotz Mahnung den fälligen Beitrag nicht bezahlt oder
b) die Streichung im Interesse des Ortsclubs notwendig erscheint.

Gegen die Streichung kann innerhalb von zwei Wochen schriftlich Einspruch beim Vorstand eingelegt werden. Über den Einspruch entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen alle Rechte aus der Mitgliedschaft. Wird nicht oder nicht rechtzeitig Einspruch eingelegt, so ist die Streichung unanfechtbar.

§ 7 ORGANE

I. Die Organe des Clubs sind: a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand

§ 8 MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Ortsclubs.Sie wird durch den Vorstand des Ortsclubs einberufen.
Alle Mitglieder sind schriftlich oder durch die Presse (Mitteilungsblatt der Stadt Merzig) mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung des Ortsclubs unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen.

Die Tagesordnung muss mindestens folgende Punkte enthalten:Feststellung der StimmlisteBericht des Vorsitzenden über das abgelaufene GeschäftsjahrBericht des Schatzmeisters und der RechnungsprüferBerichte der ReferentenEntlastung des Vorstandes(Wahlen (Vorstand, Rechnungsprüfer )Voranschlag für das laufende GeschäftsjahrAnträgeVerschiedenes

§ 9 DURCHFÜHRUNG DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG

In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied, mit vollendetem achtzehntem Lebensjahr, eine Stimme.Außerdem wählen die ADAC-Mitglieder aus Ihrem Kreis die Delegierten für die Mitgliederversammlung des ADAC Saarland.
Stimmübertragung ist nicht zulässig.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Stimmberechtigen beschlussfähig. Es entscheidet regelmäßig einfache Stimmenmehrheit. Unter einfacher Mehrheit ist eine Mehrheit zu verstehen, die eine Stimme mehr beträgt als die Hälfte der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen werden wie nicht abgegebene Stimmen behandelt, ebenso abgegebene ungültige Stimmen und – bei Abstimmung mit Stimmzettel – unbeschriftete Stimmzettel.Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen ist erforderlich bei Beschlüssen über:SatzungsänderungenDie Zulassung von DringlichkeitsanträgenAnträge auf Abberufung des Vorstandes oder eines VorstandsmitgliedesAuflösung des Clubs.Die Wahlen erfolgen in geheimer Abstimmung. Die Mitgliederversammlung kann mit einfacher Mehrheit beschließen, eine Wahl durch Handzeichen durchzuführen.Über Anträge kann mit Zustimmung der Mehrheit der Stimmberechtigten auch durch Zuruf entschieden werden.Anträge für die Mitgliederversammlung des Ortsclubs können von jedem Mitglied gestellt werden. Sie müssen mindestens acht Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden eingereicht werden. Dringlichkeitsanträge sind zulässig, soweit sie nicht auf Abberufung von Vorstandsmitgliedern oder Satzungsänderungen gerichtet sind.Über die Verhandlungen und Beschlüsse jeder Mitgliederversammlung ist Niederschrift zu führen, aus der mindestens die gefassten Beschlüsse hervorgehen müssen. Die Niederschrift muss von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet werden.

§ 10 AUSSERORDENTLICHE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen:auf Anordnung des Vorstandes des Ortsclubsauf Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder des Clubs.

§ 11 DER VORSTAND

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:der Vorsitzendeder stellvertretende Vorsitzendeder Schatzmeister (engerer Vorstand)
Mindestens zwei dieser Vorstandmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.Der erweiterte Vorstand setzt sich zusammen aus:Dem Vorstand nach Abs. I (engerer Vorstand)
4. dem Sportleiter
5. dem Schriftführer
6. dem Jugendleiter
7. dem Beisitzer (Pressereferent)

Die Zahl der Vorstandmitglieder muss eine ungerade sein.Der Vorstand vertritt den Club in allen Angelegenheiten nach den Beschlüssen und Weisungen der Mitgliederversammlung und unter Einhaltung der Satzung.Der Vorstand wird in der Mitgliederversammlung gewählt.Die Amtszeit beträgt 4 (vier) Jahre.
Alle 2 (zwei) Jahre gerechnet von der Mitgliederversammlung zu Mitgliederversammlung scheidet die Hälfte des Vorstandes aus, erstmals die unter den ungeraden Ziffern aufgeführten.

Die Zusammenlegung von Vorstandsämtern ist zulässig.Sämtliche Ämter sind Ehrenämter.Die Inhaber der Ämter haben Anspruch auf Ersatz der im Interesse des Ortsclub gemachten Ausgaben. Die Höhe bestimmt der Vorstand.
Wenn Angestellte des ADAC, seiner Gaue oder der Ortsclubs, Mitglieder des Ortsclub sind, so ruht während der Dauer der Gehaltsbezüge Sitz-, Stimm-, sowie aktives und passives Wahlrecht.

§ 12 RECHNUNGSPRÜFER
Zur Prüfung der Finanzgebarung werden zwei Rechnungsprüfer gewählt.
Die Rechnungsprüfer werden durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 (wie) Jahren gewählt.
Sie dürfen kein Amt im Vorstand bekleiden.
Sie haben mindestens einmal im Jahr vor der Mitgliederversammlung Buchführung und Kasse zu prüfen, und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

§ 13 SATZUNGSÄNDERUNGEN
Anträge auf Satzungsänderungen können nicht als Dringlichkeitsantrag gestellt werden. Sie werden vom Vorstand geprüft und in der Mitgliederversammlung vorgelegt. Diese entscheidet mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen.

§ 14 AUFLÖSUNG

I. Die Auflösung des Ortsclubs kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der Stimmen erfolgen.

Im Falle der Auflösung ernennt die Mitgliederversammlung die Liquidatoren.Das verbleibende Vermögen des Clubs ist dem Deutschen Roten Kreuz, ORTSVERBAND MERZIG zur Verwendung für gemeinnützige Aufgaben im Sinne des bisherigen Ziele und Zwecke, zur Verfügung zu stellen.

§ 15 ERFÜLLUNGSORT UND GERICHTSSTAND

Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Rechte und Pflichten als Ortsclubmitglied ist Sitz des Amtsgerichts MERZIG.

§ 16 INKRAFTTRETEN

Diese Satzung tritt mit Wirkung vom 10. Februar 1995 in Kraft.